
Erste Sektion des 8. Artillerieregiment, der 1. Kompanie
Zur Geschichte des 8. Artillerieregiment a`pied
Das 8. Artillerieregiment wurde 1795 gegründet und kämpfte in allen Schlachten der napoleonischen Kriege bis 1814. Sie kämpften noch um um ihr Lager als der Kaiser schon abgedankt hatte. Noch einmal im Belgienfeldzug eingesetzt ging dieses Regiment 1815 entgülig unter.
Nach dem Russlandfeldzug wurde das Reg. wiederaufgestellt, meist aus Nationalfranzosen (Deutsche) die mit großer Tapferkeit kämpften. Unsere Einheit ist Bestandteil der 22 Rheinbunddivision der Mitteldeutschen Brigade.
Jedes Linienregiment hatte eine Elitekomanie, diese Einheit wurde meist für besondere Aufgaben in der Vor oder Nachhut eingesetzt und war in der Regel mit leichten Geschützmaterial ( Beutegeschütze) ausgerüstet.
Das Regiment wurde auf allen Kriegsschauplätzen eingesetzt und verlor dabei über 30 seiner Offiziere. In den Schlachten von Austerlitz 1805 und Friedland 1807, kämpfte es mit Auszeichnung. Des Weiteren nahm es an folgenden Schlachten teil.
Jena 1806, Wagram 1809, Tarragone 1811, Moskau 1812, Großgörschen 1813, Bautzen 1813,
Dresden 1813, Leipzig 1813 und Waterloo 1815.
Oftmals wurden die Artillerieregimenter aufgeteilt und die einzelnen Batterien verschiedenen Divisionen beigestellt. So war es auch im Oktober 1813, als eine Batterie des 8. Artillerieregiments a`pied, als Teil der 5. Division Dufour am Gefecht bei Schellenberg teilnahm.Noch etwas zum Namen a`pied. a`pied bedeutet, die Geschützbedienung, die im übrigen wie Infanterie bewaffnet war, bewegte sich auch wie Infanterie, das heißt zu Fuß.
Wir stellen diese Einheit im Verband des 8. Artillerieregiments unter Leutnant Meurer ab 2005 dar und haben in der Vor oder Nachhut wie im Hauptgefecht an den Schlachtendarstellungen für 1813 in Deutschland teilgenommen. Unser Geschütz ist ein kleiner sächsischer Dreipfünder und ausser Rohr und Räder Eigenbau.

An den Ufern des Strelasundes soll das Biwak der beteiligten Gruppen entstehen. Biwak einmal anders - nicht auf freiem Felde - sondern direkt am Meer.